Support

Lorem ipsum dolor sit amet:

24h / 365days

We offer support for our customers

Mon - Fri 8:00am - 5:00pm (GMT +1)

Get in touch

Cybersteel Inc.
376-293 City Road, Suite 600
San Francisco, CA 94102

Have any questions?
+44 1234 567 890

Drop us a line
info@yourdomain.com

About us

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit.

Aenean commodo ligula eget dolor. Aenean massa. Cum sociis natoque penatibus et magnis dis parturient montes, nascetur ridiculus mus. Donec quam felis, ultricies nec.

Have any Questions? +01 123 444 555

NEWS NEWS NEWS

NEWS NEWS NEWS

Ihr Steuergesetz Update.

Reform der Erbschaft- und Schenkungsteuer

Bundestag stimmt der Reform zu

 

Wesentliche Änderungen

Abmilderung des Ertragwertverfahrens
durch Festlegung eines konstanten Kapitalisierungsfaktors

Änderung bei der Lohnsummenregelung: Bereits ab sechs Angestellten greift die Behaltensregelung

Ab einem Unternehmensvermögen von
26 Mio. € wird der Verschonungsabschlag ratierlich verringert

Keine Verschonungsregelung mehr für Unternehmen mit einem Vermögen von mehr als 90 Mio. €

Sonderregelungen für sog. "Familienunternehmen"

Verwaltungsvermögen wird nur noch i. H. v.
10 % (Optionsmodell: 20 %) begünstigt, aber im Standardmodell keine Fallbeilregelung

Übertragung von Kapital-gesellschaftsanteilen

Wegfall von Verlustvorträgen kann verhindert werden (§ 8d KStG-E)

 

 

Werden Anteile an Kapitalgesellschaften von
mehr als 25 % übertragen, fallen gem. § 8c
KStG die angesammelten Verlustvorträge
quotal (bei 50 % und mehr vollständig) weg

Nach dem Regierungsentwurf v. 14.9.2016
kann dies jedoch verhindert werden, sofern
nach der Übertragung der selbe Geschäfts-
betrieb fortgeführt wird

Demnach könnten in Zukunft bestehende
Verlustvorträge vollständig vom Übernehmer
genutzt werden, sofern die Art der wirt-
schaftlichen Tätigkeit nicht verändert
wird

Dadurch würde in Zukunft der Kauf und die
Sanierung in Schwierigkeiten gekommener
Unternehmen steuerlich erheblich gefördert
werden

Gesetz gegen Kassen-manipulation

Erhöhter Anpassungsbedarf speziell für "Barbetriebe"!

Folgender Maßnahmenkatalog soll umgesetzt werden

Einführung einer sog. Kassennachschau, die jederzeit und unangekündigt im Betrieb durchgeführt werden kann. Dabei sind dem Kassenprüfer die Aufzeichnungen, Bücher und die für die Kassenführung relevanten sonstigen Organisationsunterlagen vorzulegen und zweckdienliche Auskünfte zu erteilen. Elektronische Daten sind über die digitale Schnittstelle zu übermitteln oder auf einem maschinell auswertbaren Datenträger zur Verfügung zu stellen

 

Elektronische Aufzeichnungssysteme sind durch eine technische Sicherheitseinrichtung zu schützen. Die elektronischen Grundauf-
zeichnungen sind einzeln, vollständig, richtig, zeitgerecht, geordnet und unveränderbar aufzuzeichnen (Einzelaufzeichnungspflicht) und müssen auf einem Speichermedium gesichert und verfügbar gehalten werden.

Nicht Erfüllen der geforderten Standards können mit einer Strafe von bis 25.000 € belegt werden

News Oktober

Sehr geehrte Damen u. Herren ,

die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf mit zahlreichen steuerlichen Änderungen auf den Weg gebracht. Er soll im Herbst im Bundestag beraten und noch bis zum Jahresende verabschiedet werden. Die geplanten Maßnahmen betreffen Privatpersonen, Unternehmer und Arbeitnehmer:

  • Der Übungsleiter-Freibetrag soll künftig auch dann gewährt werden, wenn die nebenberufliche oder ehrenamtliche Übungsleitertätigkeit für Auftraggeber in der Schweiz ausgeübt wird. Welche Auftraggeber das sein dürfen und wann der Freibetrag gewährt wird, erläutern wir Ihnen gerne.
  • Die Steuerbefreiung für Pflegegelder soll an die seit 2018 geltenden Regelungen des Sozialgesetzbuchs angepasst und der Entlastungsbetrag, auf den Pflegebedürftige in häuslicher Pflege Anspruch haben, soll steuerlich freigestellt werden.
  • Betreiber von elektronischen Marktplätzen sollen ab März 2019, spätestens aber ab dem 01.10.2019 verpflichtet werden, Angaben von Nutzern vorzuhalten, für deren Umsätze in Deutschland eine Steuerpflicht in Betracht kommt. Hierdurch sollen Umsatzsteuerausfälle vermieden werden. Für die Betreiber elektronischer Marktplätze sind Haftungsvorschriften vorgesehen, damit sie ihren Aufzeichnungspflichten nachkommen.
  • Telekommunikations-, Rundfunk- und Fernsehdienstleistungen sowie auf elektronischem

 

Weg erbrachte sonstige Leistungen an Nicht­unternehmer müssen seit 2015 umsatzsteuerlich dort versteuert werden, wo der Leistungsempfänger ansässig ist. Ab 2019 soll dies nur noch gelten, wenn ein Schwellenwert von 10.000 € für diese Leistungen überschritten wird. So soll kleinen Unternehmen die Umsatzbesteuerung im Inland ermöglicht werden.

  • Ab dem 01.01.2019 soll für umsatzsteuerliche Zwecke nicht mehr zwischen Wert- und Warengutscheinen, sondern nur zwischen Einzweck- und Mehrzweckgutscheinen unterschieden werden.
  • Das Bundesverfassungsgericht hat die Regelungen zum Wegfall des Verlustabzugs bei Körperschaften bei einem Anteilswechsel von mehr als 25 % bis zu 50 % für verfassungswidrig erklärt. Im Rahmen des Gesetzes soll die Regelung für den Zeitraum von 2008 bis 2015 gestrichen werden.
  • Zur Förderung der Elektromobilität soll für Elektro- und Hybridelektrofahrzeuge, die vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2021 angeschafft oder geleast werden, bei der Dienstwagenbesteuerung die Bemessungsgrundlage halbiert werden.
  • Wer als Arbeitnehmer in Deutschland wohnt und in einem anderen Staat arbeitet, dessen Arbeitslohn wird häufig durch ein Doppelbesteuerungsabkommen steuerfrei gestellt. Auch in diesen Fällen sollen künftig Vorsorgeaufwendungen (z.B. Krankenversicherungsbeiträge) geltend gemacht werden können.
  1. Sportvereine: Leistungen gegen gesondertes Entgelt umsatzsteuerfrei?

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) muss entscheiden, ob Greenfee, Leihgebühren für Golfbälle und Turnierstartgelder von Golfvereinen umsatzsteuerfrei belassen werden können. Anlass ist ein Vorabentscheidungsersuchen des Bundesfinanzhofs, der über die Klage eines Golfvereins zu entscheiden hat. Seiner Ansicht nach kommt den unionsrechtlichen Regelungen nach der Rechtsprechung des EuGH keine unmittelbare Wirkung zu. Steuerpflichtige könnten sich daher nicht auf das Unionsrecht berufen, um eine Umsatzsteuerpflicht nach nationalem Recht abzuwehren.

  1. Bilanzierung: Sind Provisions­vorschüsse zu aktivieren?

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat sich im Fall eines Reisebüros mit der zutreffenden Rechnungsabgrenzung befasst. Das Reisebüro hatte im Rahmen eines Franchisevertrags von einer GmbH Provisionsvorschüsse für gebuchte Reisen erhalten. Da die Provisionen zurückzuzahlen waren, wenn die Reisen (im Folgejahr) storniert wurden, bildete das Reisebüro für die Vorschüsse einen passiven Rechnungsabgrenzungsposten. Sobald die Reisen dann angetreten wurden, löste es den Posten auf (Buchung auf Erlöskonto), so dass der Gewinn schrittweise realisiert wurde. Der BFH hat entschieden, dass die Betriebsausgaben nicht als unfertige Leistungen zu aktivieren sind, weil durch sie kein neues Wirtschaftsgut entstanden ist. Laufende Betriebsausgaben, die sich nicht eindeutig bestimmten Aufträgen zurechnen lassen, können kein selbständig bewertungsfähiges Wirtschaftsgut begründen. Sie sind vielmehr sofort abziehbar.

  1. Tarifermäßigung: Abfindung als steuerbegünstigte Entschädigung

Eine Entschädigung gehört zu den außerordentlichen Einkünften, die nach der Fünftelregelung tarifermäßigt zu besteuern sind. In einem Streitfall vor dem Bundesfinanzhof (BFH) hatte ein Arbeitgeber einem Arbeitnehmer im Zuge der (einvernehmlichen) Auflösung des Arbeitsverhältnisses eine Abfindung gezahlt. Der BFH hat entschieden, dass hier tatsächliche Feststellungen zu der Frage, ob der Arbeitnehmer unter tatsächlichem Druck stand, regelmäßig entbehrlich sind.

  1. Unvorhergesehener Renovierungsaufwand fließt in 15-%-Grenze ein

Vermieter können Anschaffungs- und Herstellungskosten ihres Mietobjekts nur über die Abschreibung von regelmäßig 2 % pro Jahr steuermindernd geltend machen. Dagegen dürfen sie Erhaltungsaufwendungen, die zum Beispiel zur Instandsetzung und Modernisierung des Mietobjekts anfallen, vollständig im Zahlungsjahr als Werbungskosten abziehen. Instandsetzungs- und Modernisierungskosten (ohne Umsatzsteuer) sollten in den ersten drei Jahren nach der Anschaffung des Mietobjekts die Grenze von 15 % der Anschaffungskosten des Gebäudes möglichst nicht überschreiten. Anderenfalls qualifiziert das Finanzamt sie nachträglich in anschaffungsnahe Herstellungskosten um, die nur über die Abschreibung berücksichtigt werden.

Laut Bundesfinanzhof fließen auch Kosten der Beseitigung verdeckter (altersüblicher) Mängel in die 15-%-Grenze ein. Auszuklammern seien nur Kosten, die der Vermieter für die Beseitigung von Schäden trage, die erst nach dem Kauf des Mietobjekts durch das schuldhafte Handeln Dritter verursacht würden. Im Urteilsfall waren die Schäden dagegen auf den langjährigen vertragsgemäßen Gebrauch der Mietsache zurückzuführen und beim Wohnungskauf bereits vorhanden.

Mit freundlichen Grüßen

 

   

 Vilsmeier u. Gruber

(alle News ohne Gewähr)

 

News September

Sehr geehrte Damen u. Herren,

gleich zu Beginn ihrer Amtszeit hat die neue Bundesregierung den Entwurf eines Familienentlastungsgesetzes beschlossen. Geplant ist, das Kindergeld ab dem 01.07.2019 um monatlich 10 € pro Kind anzuheben. Damit erhielten Eltern ab diesem Zeitpunkt monatlich folgende Zahlungen:

Kindergeld

ab 01.07.2019

für das erste und zweite Kind je

204 €

für das dritte Kind

210 €

ab dem vierten Kind je

235 €

Mit dieser Anhebung geht auch eine Erhöhung des Kinderfreibetrags einher. Im ersten Schritt soll eine Erhöhung ab 2019 auf 4.980 € und in einem zweiten Schritt ab 2020 auf 5.172 € erfolgen. Das Finanzamt prüft bei der Veranlagung automatisch, ob der Abzug des Kinderfreibetrags oder das Kindergeld für Sie günstiger ist. Wie das genau funktioniert, erklären wir Ihnen gerne.

Die Bundesregierung will neben Familien auch alle anderen Steuerzahler entlasten. So soll der Grundfreibetrag ab 2019 auf 9.168 € und ab 2020 auf 9.408 € ansteigen. Damit einhergehend können Steuerzahler, die einen Angehörigen mit Unterhaltszahlungen unterstützen, ab 2019 auch größere Teile ihrer Unterstützungsleistungen steuerlich geltend machen. Die Voraussetzungen hierfür erläutern wir Ihnen gerne. Schließlich ist geplant, die „kalte Progression“ durch erhöhte Tarifeckwerte auszugleichen.

 

  1. Nachzahlungszinsen: Wann darf die Vollziehung ausgesetzt werden?

Der Bundesfinanzhof hat kürzlich entschieden, dass der gesetzliche Zinssatz von jährlich 6 % für Verzinsungszeiträume ab dem 01.04.2015 schwer­wiegenden verfassungsrechtlichen Zweifeln begegnet. Jetzt hat das Bundesfinanzministerium erklärt, in welchem Rahmen die Finanzämter Aussetzung der Vollziehung (AdV) gewähren dürfen.

  • Wendet sich ein Steuerzahler mit einem Einspruch gegen eine vollziehbare Zinsfestsetzung (mit 6%igem Zinssatz), soll das Finanzamt ihm auf Antrag grundsätzlich AdV gewähren, sofern Verzinsungszeiträume ab dem 01.04.2015 betroffen sind. Unerheblich ist, zu welcher Steuerart und für welches Steuerjahr die Zinsen festgesetzt wurden.
  • Sofern ein Steuerzahler für Verzinsungszeiträume vor dem 01.04.2015 AdV beantragt, soll das Finanzamt diese nur dann gewähren, wenn die Vollziehung der Zinsbeträge eine unbillige (nicht durch überwiegende öffentliche Interessen gebotene) Härte zur Folge hätte und der Steuerzahler ein besonderes berechtigtes Interesse an der AdV hat. Sein Interesse muss aber gegen entgegenstehende öffentliche Belange abgewogen werden.
  1. Wertgrenzen der Kleinunternehmerregelung bei Wiederverkäufern

Unternehmer, deren Gesamtumsatz im vorangegangenen Kalenderjahr die Grenze von 17.500 € nicht überschritten hat und die im laufenden Kalenderjahr voraussichtlich die Umsatzgrenze von 50.000 € nicht überschreiten, werden umsatzsteuerlich als „Kleinunternehmer“ eingestuft, so dass das Finanzamt bei ihnen keine Umsatzsteuer erhebt. Bei Wiederverkäufern (z.B. Gebrauchtwagenhändlern), die der Differenzbesteuerung unterliegen, richtet sich der „Gesamtumsatz“ im Sinne der Kleinunternehmerregelung nach Ansicht der Finanzverwaltung nach dem vereinnahmten Entgelt und nicht nach dem Differenzbetrag zwischen Verkaufs- und Einkaufspreis. Der Bundesfinanzhof hat nun dem Europäischen Gerichtshof die Frage vorgelegt, ob bei der Prüfung der Wertgrenzen der Kleinunternehmerregelung in Fällen der Differenzbesteuerung nur die (niedrigeren) Handelsspannen maßgeblich sind.

  1. Bauleistungen: Umsatzsteuerliche Behandlung von Anzahlungen

Das Bundesfinanzministerium hat den Umsatzsteuer-Anwendungserlass (UStAE) bezüglich der Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers bei Bauleistungen angepasst. Sind die Vor­aussetzungen für die Steuerschuld des Leistungsempfängers zum Zeitpunkt der Vereinnahmung von Anzahlungen nicht erfüllt, schuldet nunmehr der leistende Unternehmer die Umsatzsteuer. Sofern der Leistungsempfänger zum Zeitpunkt der Leistungserbringung die Voraussetzungen als Steuerschuldner erfüllt, bleibt die bisherige Besteuerung der Anzahlungen beim leistenden Unternehmer bestehen. Diese Grundsätze gelten in allen offenen Fällen. Für bis zum 31.12.2018 geleistete Anzahlungen dürfen Steuerzahler noch die bisherige Fassung des UStAE anwenden.

  1. Gesetzgebung: Finanzmarktgesetze sollen angepasst werden

Das Bundeskabinett hat am 20.06.2018 einen Regierungsentwurf zu einem „Gesetz zur Anpassung von Finanzmarktgesetzen an die Verordnung (EU) 2017/2402 und an die durch die Verordnung (EU) 2017/2401 geänderte Verordnung (EU) Nr. 575/2013“ beschlossen. Mit diesem Wortungetüm sollen verschiedene Finanzmarktgesetze mit Wirkung ab dem 01.01.2019 dem geltenden EU-Recht angepasst werden. Für an den Finanzmärkten präsente Kapitalgesellschaften könnte das Gesetz (auch steuerliche) Auswirkungen haben.

  1. Kein Lohnzufluss bei Gehaltsumwandlung für vorzeitigen Ruhestand

Bei der Einrichtung eines Zeitwertkontos kann der Arbeitnehmer darauf Teile seines fälligen Arbeitslohns „ansparen“, um diesen dann in einer späteren Freistellungsphase ausgezahlt zu bekommen. Gutschriften auf einem Wertguthabenkonto zur Finanzierung eines vorzeitigen Ruhestands sind kein gegenwärtig zufließender Arbeitslohn und daher erst in der Auszahlungsphase zu versteuern. Der Bundesfinanzhof hat gegen die Auffassung der Finanzverwaltung entschieden, dass dies auch für Fremdgeschäftsführer einer GmbH gilt.

  1. Baukostenzuschuss für öffentliche Mischwasserleitung begünstigt?

Handwerkerleistungen im Privathaushalt sind mit 20 % der Lohnkosten, maximal 1.200 € pro Jahr, von der tariflichen Einkommensteuer abziehbar. Laut Bundesfinanzhof sind gezahlte Baukostenzuschüsse für öffentliche Mischwasserleitungen allerdings nicht als Handwerkerleistungen abziehbar, weil der erforderliche räumlich-funk­tionale Zusammenhang zum Haushalt fehle. Nach dem Urteil ist zu unterscheiden, ob eine Baumaßnahme das öffentliche Sammelnetz (nicht steuerbegünstigt) oder den eigentlichen Haus- oder Grundstücksanschluss (steuerbegünstigt) betrifft.

Mit freundlichen Grüßen

 

   

  Vilsmeier u. Gruber

(alle News ohne Gewähr)

 

Copyright © Steuerberater Vilsmeier Gruber